Gepanschter Alkohol: Deutscher starb in Indonesien, Bruder hirntot

Erst vergangene Woche waren in Jakarta 13 Menschen an gepanschtem Alkohol gestorben.

Symbolfoto

Jakarta - Gepanschter Alkohol hat einen deutschen Teenager in Indonesien das Leben gekostet. „Nach Angaben des Arztes, der den jungen Mann behandelt hat, starb er nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol“, sagte ein Sprecher der Dr. Kariadi-Klinik in Semarang auf der Insel Java am Dienstag. Der Bruder des Buben sei hirntot, bestätigte das Auswärtige Amt in Berlin einen Bericht der „Berliner Morgenpost“. Erst vergangene Woche waren in Jakarta 13 Menschen an gepanschtem Alkohol gestorben.

Die beiden hatten am 20. August in Semarang auf der Insel Java mit Freunden gefeiert, berichtete ein Mitarbeiter der Dejavato-Stiftung, für die der jüngere der beiden Brüder gearbeitet hatte. Der 19-Jährige sei zwei Tage später mit Krämpfen ins Krankenhaus gebracht worden. Er starb kurz darauf. Die Polizei ermittelte im Pandanaran Hotel, wo die Deutschen getrunken hatten, sagte eine Mitarbeiterin. „Wir haben der Polizei alle Informationen gegeben, mehr kann ich nicht sagen“, sagte eine Mitarbeiterin an der Rezeption.

Nach Angaben der „Berliner Morgenpost“ war der ältere Bruder des 19-Jährigen auf der Rückreise nach Deutschland in Doha (Katar) krank geworden, in einer Klinik sei dort der Hirntod eingetreten. Vor der ehemaligen Schule des 19-Jährigen in Berlin-Friedenau standen Kerzen und Fotos. (APA/dpa)

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