Waldbrände in Spanien teils von Brandstiftern gelegt

Das Feuer war an fünf Stellen gleichzeitig ausgebrochen. Rund 200 Menschen hatten zeitweise ihre Wohnungen verlassen müssen.

(Symbolfoto).
© EFE

Santiago de Compostela - Die verheerenden Waldbrände im Nordwesten Spaniens sind zu einem Teil vermutlich von Brandstiftern gelegt worden. Ein Feuer südlich der Hafenstadt Vigo, das auch auf Siedlungen überzugreifen drohte, sei beispielsweise an fünf Stellen gleichzeitig ausgebrochen, teilte die Regierung der Region Galicien am Mittwoch mit.

Dies könne kein Zufall sein, betonte die galicische Agrarministerin Rosa Quintana. „Wenn wir die Leute erwischen, die unseren Naturreichtum zerstören wollen und Menschenleben in Gefahr bringen, werden wir sie mit der Härte des Gesetzes bestrafen.“ Die Feuerwehr konnte den Brand bei Vigo in der Nacht auf Mittwoch eindämmen. Rund 200 Menschen hatten zeitweise ihre Wohnungen verlassen müssen. Die Flammen vernichteten 1200 Hektar Grünland.

In der Nachbarprovinz Orense hatte in den vergangenen Wochen eine Serie von Waldbränden die Feuerwehr in Atem gehalten. Mehr als 2200 Hektar Wald- und Buschland brannten nieder. Nach Vermutungen der Behörden waren diese Feuer wahrscheinlich ebenfalls von Brandstiftern gelegt worden. (APA/dpa)


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