Straßennamen in Rekordtempo

Von Angela Dähling...

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Von Angela Dähling

Hart i. Z. –Bei anderen Gemeinden vergehen Jahre vom Beschluss zur Einführung von Straßennamen und Adressänderungen bis zur Umsetzung. In Hart erledigte das der Gemeinderat in Rekordtempo: Erste Gespräche im Jänner 2013, Beschluss der Verordnung im April und seit 1. August gelten die neuen Hausnummern und 30 Straßennamen bereits.

„Wir haben unter der Leitung von Daniel Schweinberger einen Ausschuss dafür gebildet. Er hat sich bei anderen Gemeinden erkundigt, was sie im Nachhinein anders gemacht hätten, um Fehler zu vermeiden“, erklärt der Harter Bürgermeister Alois Eberharter und lobt den Einsatz seines Mandatars. So wurden keine Straßen nach bestimmten Hausnamen benannt, „weil damit mitunter Nachbarn ein Problem haben“, und meist neutrale Straßennamen gewählt. „Außer beim Kohlstattweg, da das Zeichen Teil des Gemeindewappens ist, sowie bei markanten Punkten wie z. B. Helfenstein als ältestem Weiler“, erklärt Eberharter. Der Verwaltungsaufwand sei riesig gewesen, dankt Eberharter seiner Amtsleiterin. Rund 35.000 Euro kostet die Gemeinde die Einführung der neuen Straßennamen. Der Auftrag dafür wurde nicht ausgeschrieben, sondern an die Firma von Ausschuss­obmann Schweinberger vergeben.

Beschwerden über die rasche Umstellung habe es nur vereinzelt gegeben. Das Lob sei größer. Vor allem von Polizei und Rettung, die sich nun besser orientieren können. Bisher gab es in den drei Ortsteilen Holdernach, Hart und Helfenstein nämlich überall die gleichen Hausnummern.

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