Nach tödlichem Unfall in Sölden: Pkw-Lenker stellte sich der Polizei

Am 30. August ereignete sich ein tödlicher Fahrzeugabsturz in Sölden. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten nicht um den Fahrer handelte. Ein Tatverdächtiger stellte sich.

© ZOOM-TIROL

Sölden – Am Freitag, 30. August, entdeckte ein Autofahrer in den Morgenstunden neben der Ötztaler Gletscherstraße bei Sölden einen verunglückten Wagen. Darin eingeklemmt lag eine tote Person. Angenommen wurde, dass es sich dabei um den Fahrer handle.

Laut Polizei kam das Fahrzeug in einer Kurve kurz nach dem Verbindungstunnel zwischen Rettenbach- und Tiefenbachgletscher von der Straße ab. Das Auto durchstieß die Holzleitplanke und stürzte rund 50 Meter über die Böschung ab. Der Wagen prallte schließlich gegen eine Lawinengalerie. Für den Mann aus Ungarn kam jede Hilfe zu spät, er dürfte sofort tot gewesen sein.

„Nach einer kriminaltechnischen Untersuchung des Unfallfahrzeuges, Umfelderhebungen im Bereich des getöteten Unfallopfers und akribischen Ermittlungstätigkeiten der Polizei Sölden wurde erhoben, dass das Unfallfahrzeug nicht von dem bei dem Unfall getöteten Mann gelenkt wurde“, teilte die Polizei am Montag mit. Als Tatverdächtiger wurde ein flüchtiger 38-jähriger Mann aus Ungarn ausgeforscht. Der Mann stellte sich wenig später bei der Polizei in Wien und gab an, das Unfallfahrzeug gelenkt zu haben. (TT.com)

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