Gast bedrohte Cafebesitzer am Wiener Gürtel mit Faustfeuerwaffe

Der Lokalinhaber wollte einer misshandelten Frau helfen. Plötzlich zog ein 28-Jähriger eine Pistole.

© dpa

Wien – Ein Gast hat einem Cafebesitzer am Wiener Gürtel in der Nacht auf Samstag eine Faustfeuerwaffe unter die Nase gehalten. Schauplatz des Geschehens war laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger das Cafe Gül am Lerchenfelder Gürtel in Ottakring. Gegen 2.15 Uhr gerieten dort zwei Männer und eine Frau nach dem Konsum mehrerer Getränke in Streit, bis einer der Beiden seine Kontrahentin an den Haaren aus dem Lokal zerrte.

Der zweite Mann folgte den beiden ins Freie. Der Lokalinhaber kam ebenfalls nach, wollte der Frau helfen und außerdem die Zeche kassieren. Der Hauptverdächtige, ein 28-jähriger Mann aus Afghanistan, zückte eine Faustfeuerwaffe und hielt sie dem Wirt unter die Nase. Sein 25-jähriger Kompagnon warnte den Cafeinhaber davor, sich einzumischen, und drohte ihm mit dem Umbringen. Der Cafebesitzer lief zurück ins Lokal und alarmierte die Polizei. Die Exekutive nahm die Verdächtigen kurze Zeit später fest. Die Waffe fanden die Beamten nicht mehr, die Festgenommenen hatten sie abgelegt. (APA)

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