Südkoreaner an Grenze zu Nordkorea erschossen

Beim Versuch einen Grenzfluss zu Durchqueren wurde der Südkoreaner erschossen.

Seoul/Pjöngjang – Ein Südkoreaner ist am Montag von einem südkoreanischen Grenzsoldaten bei dem Versuch erschossen worden, den Grenzfluss Imjin nach Nordkorea zu durchqueren. Soldaten hätten ihn mehrfach aufgefordert zurückzukehren, erklärte das südkoreanische Verteidigungsministerium in Seoul. „Der Mann hat darauf nicht reagiert.“

Ein Mitglied des Generalstabs sagte der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, der Mann habe sich an einer Boje festgehalten, als er erschossen worden sei. Eine Ermittlung sei eingeleitet worden, hieß es aus dem Verteidigungsministerium. Die Identität des Mannes sei noch nicht geklärt. Der Vorfall ereignete sich etwa sechs Kilometer entfernt vom Park Imjingak in Südkorea. (APA/dpa)


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