Missverständnis führte zu Großeinsatz

Kundl – Weil seine Frau plötzlich nicht mehr da war, dachte ein deutscher Urlauber gestern, dass sie im vorderen Teil der Kundler Klamm beim...

Kundl –Weil seine Frau plötzlich nicht mehr da war, dachte ein deutscher Urlauber gestern, dass sie im vorderen Teil der Kundler Klamm beim Steinesuchen in die Ache gefallen und weggeschwemmt worden sei.

Daraufhin wurde in Kundl und Umgebung zu Mittag Großalarm ausgelöst. Insgesamt standen mehr als 120 Personen im Sucheinsatz. Unter anderem die Feuerwehren Kundl, Wörgl und Kirchbichl, die Betriebsfeuerwehr der Sandoz sowie die Wasserrettung Kramsach. „Weil das Ufer teilweise sehr mit Gestrüpp verwachsen ist, erhielten wir auch Unterstützung durch einen Hubschrauber“, erklärt Einsatzleiter Werner Haaser von der Feuerwehr Kundl. Doch zum Glück handelte es sich nur um ein Missverständnis zwischen den Eheleuten. „Irgendwann tauchte das Gerücht auf, dass eine Frau, auf welche die Beschreibung passt, im mittleren Teil der Klamm gesehen worden ist. Wir haben sofort ein Fahrzeug hingeschickt und konnten die Frau auffinden“, sagt Haaser. Nach rund einer Stunde konnte der Such­einsatz somit abgebrochen werden.

Die Deutsche war unverletzt und hatte sich ihrerseits selber gewundert, dass sie ihren Mann nicht einholt, den sie auf ihrem Spaziergang von Kundl in die Wildschönau vor sich wähnte. (mm)

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