Keine Spur von Larissa: Suche am Inn erneut erfolglos

Wasserretter suchten am Samstag Flussufer und Buchten des Inns von Innsbruck bis Kufstein nach der vermissten 21-Jährigen ab – wieder ohne Erfolg. Von Larissa fehlt weiterhin jede Spur.

Larissa B. (21 Jahre alt) wird seit der Nacht zum Samstag, 14. September 2013, vermisst.
© Polizei

Innsbruck - Eine Suchaktion am Inn nach der seit einer Woche abgängigen 21-jährigen Larissa B. ist am Samstag neuerlich erfolglos zu Ende gegangen. Rund 30 Mann der Wasserrettung suchten mit acht Booten den Inn von der Mühlauer Brücke in Innsbruck bis zur Landesgrenze Kufstein ab. Die junge Frau hatte am vergangenen Samstag gegen 3.30 Uhr die Wohnung ihres Freundes verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt.

Die Einsatzkräfte suchten erneut das Innufer und die Buchten entlang des Flusses ab. An dem Einsatz am Samstag beteiligten sich unter anderem die Einsatzstellen der Wasserrettung Innsbruck, Schwaz, Kramsach und Kufstein. Die Suche diente lediglich dazu, mögliche Szenarien auszuschließen, hieß es. Konkrete Hinweise habe es nicht gegeben. Der Inn war bereits zum zweiten Mal von den Einsatzkräften abgesucht worden. Zudem hatten Taucher in den vergangenen Tagen einen nahe gelegenen Baggersee durchforstet.

Die junge Frau hatte vergangenen Freitagabend mit ihrem Freund und weiteren Freunden ein Lokal in Innsbruck besucht. Danach fuhren die beiden gemeinsam nach Rum zur Wohnung des Mannes, welche die 21-Jährige gegen 3.30 Uhr mit der Bemerkung, „gleich wieder zu kommen“, verlassen haben soll. Die bisher beim Landeskriminalamt eingegangenen Hinweise seien „nicht zielführend“ beziehungsweise sehr „vage“ gewesen, hatte LKA-Leiter Walter Pupp am Freitag erklärt: „Sie ist wie vom Erdboden verschluckt“.

Larissa wurde als 1,60 Meter groß mit zierlicher Figur, langen braunen Haaren und braunen Augen beschrieben. Zuletzt soll sie eine schwarze langärmlige Bluse, eine beige Hose und schwarze Stiefeletten getragen haben. Die Tirolerin hat laut Exekutive hinter dem rechten Ohr einen Anker tätowiert. Zudem trage sie ein Piercing unterhalb des rechten Nasenflügels. Bei ihrem Verschwinden soll sie eine Kette mit einem Anker, einem Stern und einem Herz um den Hals gehabt haben. Da ihr Handy ausgeschaltet war, war eine Peilung nicht möglich.

Auch eine Facebook-Gruppe ( http://go.tt.com/18IvX6t ) organisiert weiterhin Suchaktionen, zu sehen im Video. (APA/tt.com)


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