Zahl der Alpinunfälle im Sommer laut Polizei nicht bedenklich

Der diesjährige Bergsommer war laut Landespolizeidirektorstellvertreter Zobl „nicht auffällig oder besorgniserregend“.

Imst - Die Tiroler Polizei sieht keinen bedenklichen Anstieg an Alpinunfällen im diesjährigen Sommer. Die letzten Monate seien weder auffällig, noch besorgniserregend gewesen. „Es gab ein Wochenende, an dem sehr viel passiert ist“, erklärte Landespolizeidirektorstellvertreter Norbert Zobl bei einem Journalistentag am Freitag in der Nähe von Imst. Deshalb sei der subjektive Eindruck von einem unfallreichen Sommer entstanden.

In der Saison 2011/2012 habe es insgesamt 104 Tote durch Alpinunfälle gegeben. Heuer liegt man laut Zobl noch darunter: „Wir haben in Tirol durchschnittlich rund 100 bis 120 Tote im Jahr am Berg. Also doppelt oder dreifach so viele, wie durch Verkehrsunfälle in Tirol“, meinte der Polizist. Die genauen Zahlen für die Saison 2012/2013 sollen kommende Woche bekannt gegeben werden.

Unerfahrenheit oder gar Leichtsinn würden bei den meisten Alpinunfällen keine Rolle spielen, meinte Zobl. „Die überwiegende Anzahl an Unfällen passiert durch Stolpern oder Ausrutschen“, fügte der Polizist hinzu. Vor allem bei etwas weniger schwierigen oder ausgesetzten Passagen würde die Aufmerksamkeit oft nachlassen und die Trittsicherheit dadurch sinken. (APA)

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