Tirol, Vorarlberg und Salzburg fordern mehr Geld für Bundesschulen

Die drei Landeshauptleute fordern in einem Schreiben an Unterrichtsministerin Schmied eine „notwendige Finanzierung der Infrastruktur und der Veranstaltungen“ an Bundesschulen.

© thomas boehm

Salzburg - Die Landeshauptleute von Tirol, Vorarlberg und Salzburg haben am Freitag einen gemeinsamen Brief an Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) gerichtet, in dem sie mehr Geld für die Bundesschulen, also AHS und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS), fordern. Konkret ersuchen die drei ÖVP-Landeshauptmänner Günther Platter, Markus Wallner (Vorarlberg) und Wilfried Haslauer (Salzburg) „dringend, die notwendige Finanzierung der Infrastruktur und der Veranstaltungen unserer Bundesschulen durch eine ausreichende Dotierung der Sachaufwandsmittel sicherzustellen“, heißt es in einer Aussendung vom Sonntag.

„Aus allen Bundesschulen wird berichtet, dass die Kostensteigerungen im Sachaufwand dieser Schulen entweder nicht ausreichend abgedeckt werden, oder vor dem Hintergrund steigender Sachkosten, wie etwa für Reinigung, Instandhaltung und Sicherheit, sogar Kürzungen vorgenommen wurden“, wird aus dem Schreiben zitiert. In der Folge müssten Fortbildungen, Schulveranstaltungen oder die Beschaffung von Lehrmitteln stark eingeschränkt oder könnten gar nicht mehr genehmigt werden, wird auf Warnungen von Schuldirektoren verwiesen.

Im Unterrichtsministerium ist man sich der Problematik bewusst, dass die Bundesschulen durch den Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst etwa Reinigungsleistungen aus ihren selbst erwirtschafteten Rücklagen zukaufen müssten und das Geld dann anderorts fehlen würde. „Wir lassen keine Schule allein, die Ressourcen werden herbeigeschafft“, betont man in Schmieds Büro auf APA-Nachfrage. „Wir arbeiten intensiv an einer Lösung mit den Landesschulräten.“ (APA/tt.com)

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