Webber hält Bestrafung nach Taxifahrt für „skurril“

Der Australier veröffentlichte auf Twitter eine historische Collage von „Taxifahrten“ in der Formel 1.

Fernando Alonso hatte in der Auslaufrunde Mark Webber als Fahrgast mit dabei.
© Screenshot youtube.com

Singapur – Formel-1-Pilot Mark Webber hat nach seiner Aufsehen erregenden Taxifahrt beim Grand Prix von Singapur mit Unverständnis und dem ihm ureigenen Humor auf seine Verwarnung reagiert. Diese bringt ihm beim kommenden Rennen in zehn Tagen in Südkorea eine Rückversetzung um zehn Startplätze ein.

Diese Collage veröffentliche Webber auf Twitter.
© Twitter/Mark Webber

Webber veröffentlichte am Dienstag auf Twitter eine Fotocollage, auf der frühere, zum Teil legendäre Formel-1-Mitfahrgelegenheiten zu sehen sind. „Ja, ich dachte, es wurde schon zuvor gemacht“, schrieb der Australier, der sich mit Saisonende aus der Königsklasse verabschiedet.

Der Red-Bull-Pilot war am Sonntag kurz vor Schluss mit Defekt ausgeschieden. Webber stellte seinen Boliden ab, lief aber zurück auf die Strecke und wurde von seinem Freund Alonso quasi als Anhalter zurück zur Box mitgenommen. Die Szene spielte sich allerdings unmittelbar nach einer schwer einsehbaren 90-Grad-Kurve ab.

Webber wurde den Regeln entsprechend verwarnt. Es war seine dritte Ermahnung in dieser Saison, daher muss er in Südkorea zehn Plätze zurück. Auch Alonso erhielt ein Verwarnung, für den Ferrari-Star blieb sie aber ohne Folgen. Webber hält die Bestrafungen „gelinde gesagt für skurril. Großartiger Moment, und die Fans haben es geliebt“, schrieb der 37-Jährige. (APA/dpa)

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