Stadt lockert Benutzungspflicht für Radwege

Innsbruck – Es ist eng geworden auf den Radwegen über die Innsbrucker Innbrücke. Aber nicht etwa, weil die Streifen auf beiden Seiten der Br...

Innsbruck –Es ist eng geworden auf den Radwegen über die Innsbrucker Innbrücke. Aber nicht etwa, weil die Streifen auf beiden Seiten der Brücke verkleinert wurden, sondern weil diese von Radfahrern überaus stark frequentiert werden. Aus diesem Grund, und um entweder genügend Schwung für den Anstieg der Höttinger Gasse zu haben bzw. um in die Altstadt abbiegen zu können, benützen Radler schon seit Jahren auch die Straße mit. Bisher illegal – denn die Straßenverkehrsordnung schreibt die Benutzung des vorhanden­en Radweges zwingend vor. Zumindest bis jetzt. Denn nach der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung hat die Behörde die Möglichkeit, diese Benutzungspflicht an bestimmten Stellen aufzuheben. Das ist nun an der Innbrücke geschehen.

Gestern präsentierte Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider vor Ort die neuen quadratischen blauen Tafeln mit weißem Fahrrad, die im Stadtgebiet künftig Radwege ohne Benutzungspflicht ausweisen. Die nächsten Tafeln sollen im Bereich des Eis­stadions angebracht werden, weitere neuralgische Verkehrsstellen werden derzeit geprüft, so Pitscheider. (np)


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