Nach Hurrikans schickt Mexiko Ärzte ins Katastrophengebiet

Die Mediziner sollen Impfungen und Desinfektionen gegen drohende Epidemien durchführen.

Mexiko-Stadt - Nach den heftigen Unwettern in Mexiko hat das Gesundheitsministerium zahlreiche Ärzte und Sanitäter in die besonders betroffenen Gebiete entsandt. Die Mediziner würden Untersuchungen vornehmen, Impfungen durchführen und über Präventionsmaßnahmen aufklären, sagte Gesundheitsministerin Mercedes Juan am Mittwoch (Ortszeit) auf einer Kabinettssitzung. Bisher sei jedoch keine Epidemie ausgebrochen.

Die Ärzte behandelten derzeit vor allem Menschen mit Atemwegsinfektionen, Durchfallerkrankungen, Hautausschlägen und Fieber. Zudem verteilten die Teams Tabletten zur Desinfizierung von Trinkwasser, sagte Juan.

Seit Anfang der vergangenen Woche waren die Hurrikans „Ingrid“ und „Manuel“ über den Osten und Westen des Landes hinweggezogen und hatten schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 139. Im Süden des Landes dauern die Regenfälle noch immer an. (APA/dpa)

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