Die Bayern siegen, egal wer spielt

Obwohl die Liste der Verletzten lang ist, rotiert Bayern-Trainer Guardiola munter weiter. Mit Erfolg, wie der 4:1-Pokal-Sieg gegen Hannover zeigte.

München - Franck Ribery, Arjen Robben und David Alaba auf der Bank, Mario Götze auf der Tribüne, Javi Martinez und Thiago noch verletzt - na und? Triple-Sieger Bayern München siegt derzeit mit jeder Formation. „Wir können Titel nicht nur mit elf Spielern gewinnen, das ist unmöglich. Wir haben viele gute Spieler, die alle spielen können“, betonte Trainer Pep Guardiola nach dem 4:1-Erfolg im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals gegen Hannover 96 am Mittwoch.

Es war klar, dass er Zeit brauchen würde, die zwei Systeme FC Barcelona und Bayern München miteinander zu verbinden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass diese beiden Kulturen bald verwachsen.
Uli Hoeneß, Bayern-Präsident

Der spanische Starcoach freute sich über den überlegenen Auftritt seines Ensembles, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf der Tribüne über das Weiterkommen und ein Ständchen zu seinem 58. Geburtstag. Und auf dem Platz lief Thomas Müller beim Achtelfinaleinzug des Titelverteidigers zu Hochform auf. In seinem 23. Spiel im Cup-Wettbewerb schraubte der Mr. Pokal die Zahl seiner Scorerpunkte dank eines Doppelpacks auf 23 hoch.

Müller (17., 64.), Claudio Pizarro (27.) und der eingewechselte Ribery (78.) machten den nächsten klaren Sieg zur Wiesn-Zeit trotz einer kleinen Schonphase vor der Pause perfekt.

Guardiola‘sches System entwickelt sich

„Wir haben ein schwieriges, schwieriges Spiel gegen eine große, große Mannschaft gewonnen“, befand Guardiola nach dem Duell gegen den immerhin Viertplatzierten der Bundesliga-Tabelle. Der Spanier hatte vor dem Spiel noch erklärt, er könne angesichts von Verletzten nicht so viel rotieren, wie er gerne wolle. Aber er bot dennoch im Vergleich zum Sieg auf Schalke fünf neue Spieler auf.

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Das Guardiola‘sche System entwickelt sich mehr und mehr. „Es war klar, dass er Zeit brauchen würde, die zwei Systeme FC Barcelona und Bayern München miteinander zu verbinden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass diese beiden Kulturen bald verwachsen“, betonte Vereinspräsident Uli Hoeneß bereits am Tag vor der Partie. (APA, dpa)


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