Dürreschäden: 50 Mio. Euro aus Katastrophenfonds für Bauern

Zwei Monate extreme Trockenheit verursachten in der Landwirtschaft Schäden von rund 400 Mio. Euro. Besonders betroffen von der Dürre waren Mais, Zuckerrübe, Soja, Sonnenblume, Kartoffel und Kürbis sowie Grünland.

Wien – Die extreme Trockenheit im Juli und August hat die heimischen Bauern massiv getroffen. Laut ersten Schätzungen der Landwirtschaftskammer beläuft sich der Schaden für die Landwirte auf rund 400 Mio. Euro. Nun sollen bis zu rund 50 Mio. Euro aus dem Katastrophenfonds an die Bauern fließen. Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat dazu eine Novelle des Katastrophenfondsgesetzes in Begutachtung geschickt, um auch Dürreschäden abzudecken. Die Bundesländer können die angekündigten 50 Mio. Euro noch einmal verdoppeln.

„Die Bauern leiden noch immer schwer an den Dürreschäden. Es hat Notverkäufe von Tieren bis hin zu totalen Ernteverlusten gegeben“, so Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung. Besonders betroffen von der Dürre waren Mais, Zuckerrübe, Soja, Sonnenblume, Kartoffel und Kürbis sowie Grünland.

Die Dürre-Schadenserhebung soll im Oktober abgeschlossen sein, dann werden die Richtlinien erstellt. Die Auszahlung erfolgt nach Genehmigung der Europäischen Kommission. Der genaue Zeitpunkt der Zahlungen sei noch nicht fixiert, hieß es aus dem Landwirtschaftsministerium auf APA-Anfrage. (APA)


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