„Vorratsdaten für Polizei unverzichtbar“

Innsbruck – „Der Geständige hat Rufdaten aus seinem Handy gelöscht. Er wusste aber offenbar nicht, dass wir auf Vorratsdaten zurückgreifen k...

Innsbruck –„Der Geständig­e hat Rufdaten aus seinem Handy gelöscht. Er wusste aber offenbar nicht, dass wir auf Vorratsdaten zurückgreifen können“, erklärte Walter Pupp, Leiter des Landes­kriminalamts, gestern bei der Pressekonferenz in Innsbruck. Genau dieser Zugriff hätte den entscheidenden Hinweis geliefert. Und den 24-Jährigen auf Grund der Widersprüche schließlich zu einem Geständnis bewegt.

„Auch wenn wir nur herausfiltern können, wer wen wann wo angerufen hat, ist das in Fällen wie diesen bereits ausreichend“, betonte Pupp. Das Hinterfragen von Vorratsdaten sei aus polizeilicher Sicht absolut nicht nachvollziehbar: „Wenn die österreichische Exekutive nicht mehr auf diese Daten zurückgreifen darf, dann könnten wir Fälle wie den der verschwundenen Lariss­a entweder gar nicht oder nur sehr schwer aufklären“, sagte der Chef des Landes­kriminalamts. (kaz)

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