2 Stunden, 3 Minuten, 23 Sekunden: Kenianer knackt Marathon-Weltrekord

Wilson Kipsang hat am Sonntag in Berlin in 2:03:23 Stunden einen neuen Marathon-Weltrekord aufgestellt. Er verbesserte die Bestmarke um 15 Sekunden und bescherte dem Berlin-Marathon zum 40. Jahrestag ein Traumrennen.

Berlin - Der Kenianer Wilson Kipsang ist beim 40. Berlin-Marathon Weltrekord gelaufen. Der 31-Jährige gewann am Sonntag den 42,195-Kilometer-Klassiker in inoffiziellen 2:03,23 Stunden und blieb deutlich unter der alten Bestmarke seines Landsmanns Patrick Makau. Dieser war am 25. September 2011 ebenfalls in Berlin 2:03,38 gerannt. Kipsang sicherte sich damit eine Siegprämie in Höhe von 40 000 Euro, zudem gibt es 50.000 Euro für den Rekord.

Makau hatte wegen einer Entzündung im Knie auf einen Start verzichten müssen. Eliud Kipchoge wurde Zweiter vor Geoffrey Kipsang (beide ebenfalls Kenia).

Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 10 Grad waren mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer unterwegs. Zum ersten Mal war der Start- und Zielbereich im Berliner Tiergarten umzäunt. Damit und mit Personenkontrollen reagierten die Veranstalter auf die Anschläge beim Lauf in Boston. Am 15. April waren bei einem Bombenanschlag drei Menschen getötet worden.

Die Jagd nach dem Marathon-Weltrekord:

2:25:39 - Yun Bok Suh (KOR), 19.04.1947 in Boston

2:20:43 - Jim Peters (GBR), 14.06.1952 in Chiswick/ENG

2:18:41 - Jim Peters (GBR), 13.06.1953 in Chiswick

2:18:35 - Jim Peters (GBR), 04.10.1953 in Turku/FIN

2:17:40 - Jim Peters (GBR), 26.06.1954 in Chiswick

2:15:17 - Sergej Popow (URS), 24.08.1958 in Stockholm

2:15:16 - Toru Terasawa (JPN), 17.02.1963 in Tokio

2:14:28 - Buddy Edelen (USA), 15.06.1963 in Chiswick

2:13:55 - Basil Heatley (GBR), 13.06.1964 in Chiswick

2:12:12 - Abebe Bikila (ETH), 21.10.1964 in Tokio

2:12:00 - Morio Shigematsu (JPN), 12.06.1965 in Chiswick

2:09:37 - Derek Clayton (AUS), 03.12.1967 in Fukuoka

2:08:34 - Derek Clayton (AUS), 30.05.1969 in Antwerpen

2:08:18 - Rob de Castella (AUS), 06.12.1981 in Fukuoka

2:08:05 - Steve Jones (GBR), 21.10.1984 in Chicago

2:07:12 - Carlos Lopes (POR), 20.04.1985 in Rotterdam

2:06:50 - Belayneh Dinsamo (ETH), 17.04.1988 in Rotterdam

2:06:05 - Ronaldo Da Costa (BRA), 20.09.1998 in Berlin

2:05:42 - Khalid Khannouchi (MAR), 24.10.1999 in Chicago

2:05:38 - Khalid Khannouchi (USA), 14.04.2002 in London

2:04:55 - Paul Tergat (KEN), 28.09.2003 in Berlin

2:04:26 - Haile Gebrselassie (ETH), 30.09.2007 in Berlin

2:03:59 - Haile Gebrselassie (ETH), 28.09.2008 in Berlin

2:03:38 - Patrick Makau (KEN), 25.09.2011 in Berlin

2:03:23 - Wilson Kipsang (KEN), 29.09.2013 in Berlin

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