SPÖ sieht „respektables Ergebnis“ und stellt Kanzleranspruch

Bundesgeschäftsführer Darabos: „Der nächste Bundeskanzler soll wieder Werner Faymann heißen.“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos.
© APA/GEORG HOCHMUTH

Wien – Die SPÖ stellt angesichts des bei der Nationalratswahl verteidigten ersten Platzes erneut den Kanzleranspruch. Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bezeichnete das Wahlergebnis als „Auftrag der Wählerinnen und Wähler, dass die SPÖ die Regierung bilden und der nächste Bundeskanzler wieder Werner Faymann heißen soll“. Angesichts der vielen angetretenen Parteien habe die Partei ein „respektables Ergebnis“ erzielt.

Im ORF-Fernsehen meinte Darabos, seit Ausbruch der Wirtschaftskrise seien 20 von 27 europäischen Regierungen abgewählt worden. SPÖ und ÖVP seien dagegen zumindest von den Mehrheitsverhältnissen her nicht abgewählt worden, das sei ein gutes Zeichen. Nun werde man sehen, welche Koalitionen möglich seien.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Sozialdemokratie wieder den Kanzler stellen wird“, so Darabos. Und, so der SP-Wahlkampfmanager: „Werner Faymann hat einen tollen Wahlkampf abgeliefert. Er ist der erste Bundeskanzler seit Franz Vranitzky, der zum zweiten Mal die Nummer eins geworden ist.“ (APA)

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