Glawischnig: „Wir hätten uns mehr erhofft“

Dennoch habe man „das beste Ergebnis, das wir jemals in Österreich bei einer Nationalratswahl hatten“, erreicht, sagte die grüne Spitzenkandidatin Glawischnig.

Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig und Abg. Werner Kogler in der Wahlkampfzentrale im Wiener Museumsquartier.
© APA/HERBERT PFARRHOFER

Wien – Die grüne Spitzenkandidatin Eva Glawischnig hat ihre Partei angesichts des in den Hochrechnungen prognostizierten Wahlergebnisses weitere Jahre in der Opposition in Aussicht gestellt. „Wir hätten uns mehr erhofft“, sagte sie in der Wahlkampfzentrale der Grünen im Wiener Museumsquartier am Sonntagabend. Dennoch habe man „das beste Ergebnis, das wir jemals in Österreich bei einer Nationalratswahl hatten“, erreicht.

Die Grünen stünden für Sauberkeit, Korruptionsbekämpfung und das Eintreten für die Umwelt. „Es beginnt schon am morgigen Tag unsere weitere Arbeit“, so Glawischnig. „Wir werden weitermachen müssen als gute Oppositionspartei. Das können wir und das werden wir.“ Es sei zu befürchten, dass die rot-schwarze Bundesregierung weiter mache wie bisher.

Mit dem Wahlkampf zeigte sie sich zufrieden. Sie dankte allen Unterstützern und den Wählern, die man neu dazugewonnen habe. „Sie haben uns den Rücken gestärkt für das, was jetzt kommt.“

Glawischnig gratulierte NEOS

Fehler im Wahlkampf wollte sie keine erkennen und auch die Konflikte in Wien rund um die neue Mariahilfer Straße hätten den Grünen nicht geschadet, zeigte sie sich überzeugt. Den NEOS gratulierte sie zum Wahlergebnis.

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Bis zum Auftritt Glawischnigs hatte sich kaum Parteiprominenz in die Halle verirrt. Es herrschte gedämpfte Stimmung. Viele hatten bei Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen Tränen in den Augen. Die wenigen anwesenden Mandatare versuchten dennoch, gut Miene zum bösen Spiel zu machen, verwiesen auf die noch ausständige Auszählung der Wahlkarten und betonten Zugewinne bei allen Wahlen des heurigen Jahres. (APA)


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