Privatvermögen weltweit seit 2000 verdoppelt

Wien - Die Wirtschaftskrise ist an den Privathaushalten spurlos vorübergegangen - zumindest aus statistischer Sicht. Von Mitte 2012 auf Mitt...

Wien - Die Wirtschaftskrise ist an den Privathaushalten spurlos vorübergegangen - zumindest aus statistischer Sicht. Von Mitte 2012 auf Mitte 2013 stiegen die weltweiten Vermögen um 4,9 Prozent auf 241 Billionen Dollar. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Privatvermögen sogar verdoppelt. Jeder Erwachsene hatte im Schnitt 51.600 Dollar (38.000 Euro) an Vermögen angehäuft. Das höchste Durchschnittsvermögen haben die Schweizer mit 513.000 Dollar, geht aus einer heute präsentierten Studie des Credit Suisse Research Institute hervor.

Demnach ist der Ausblick mehr als rosig. Das globale Vermögen privater Haushalte soll in den nächsten fünf Jahren um fast 40 Prozent zulegen. Die Zahl der Millionäre soll um 16 Millionen auf 47 Millionen steigen. Zehn Prozent des weltweiten Vermögens sollen bis 2018 auf China entfallen.

Die USA haben zuletzt bei dem Vermögen pro Kopf Europa überflügelt, den Grund dafür sieht Credit Suisse in der Erholung der Häuserpreise und dem blühenden Aktienmarkt. Der asiatisch-pazifische Raum litt unter der Yen-Schwäche.

Die Analysten haben sich auch die Veränderungen bei den sehr Vermögenden angeschaut und dabei überraschendes entdeckt: Von den Milliardären auf der Forbes-Liste 2000/2001 haben es zehn Jahre später nur mehr die Hälfte darauf geschafft. (APA/tt.com)

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