Jugendtreff hat ein neues Zuhause

Von Walter Zwicknagl...

Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Reste der ehemaligen Jenbacher Feldschmiede, in der einst Sensen produziert wurden, sind erhalten geblieben. Heute wird das Areal neben dem Hobbyplatz aber als Jugendzentrum und Vereinsheim des Alpenvereins (AV) genutzt. Reagieren hieß es für die Gemeinde, weil das frühere Sportplatzareal im Jahr 2011 von GE Jenbacher zur Betriebserweiterung erworben wurde. „Leicht gemacht haben wir uns die Standortfrage nicht. Andere Lösungen wären sogar teurer gekommen. Der Kostenvoranschlag von 1,65 Millionen Euro hat gehalten“, stellte BM Dietmar Wallner bei der Segnung des Hauses durch Pfarrer Marek Ciesielski und Meinhardt von Gierke fest. „Qualitätsvolle Arbeit mit und für Jugendliche ist das Um und Auf. Es braucht nicht nur Räumlichkeiten, sondern auch Lebensräume“, sagte LR Beate Palfrader in der Feierstunde.

Den Werdegang von der Jubox bis zum heutigen Jugendzentrum Point zeigte Gemeindevorstand Mirjam Dauber auf. Dazwischen liegen 15 Jahre Jugendarbeit. Begonnen habe man in Jenbach in einer Zeit, in der solche Einrichtungen noch Gegenwind zu spüren bekamen. Geleitet wird die Einrichtung von Andrea Plattner. „Wir haben unter einem Dach auch den Alpenverein, das Eltern-Kind-Zentrum, die ,sone-Freiwilligenbörse‘ und die Mutter-Eltern-Beratung. Auch die Nachmittagsbetreuung der Neuen Mittelschule wird es hier geben“, freut sich Wallner, der für das Projekt Zuschüsse des Landes bekam. Im Wunschprogramm des Alpenvereins mit 750 Mitgliedern steht noch eine Vorstiegswand. Direkt neben dem Zentrum öffnete ein Architekturbüro seine Pforten.


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