Entente Florale wirbelt weiter Staub auf

Von Wolfgang Otter...

Von Wolfgang Otter

Kufstein –Der Streit um die Silberne Kufsteins bei der Entente Florale (dem europäischen Wettbewerb für Blumenschmuck und Lebensqualität) lässt derzeit keine Rosen blühen, sondern Disteln wuchern. Nachdem es auf politischer Ebene zu einem Schlagabtausch gekommen war (die TT berichtete), mischte sich der Konzeptersteller Peter Baumgartner von der gleichnamigen Werbeagentur ein und wies die politische Kritik zurück, beklagte aber zugleich zu wenig Unterstützung seitens TVB und Top City. Und das wiederum führt nun dazu, dass sich Bürgermeister Martin Krumschnabel dazu veranlasst fühlt, Partei für die in die Kritik Geratenen zu ergreifen.

In einem offenen Brief an die beiden Organisationen schreibt Krumschnabel: „Aufgrund der letzten Medienberichte und der Kritik durch die Werbeagentur Baumgartner möchte ich ausdrücklich nochmals festhalten, dass aus meiner Sicht gerade am Jurytag sowohl der Tourismusverband als auch die Top City eine hervorragende Präsentation für Kufstein gemacht haben. Dies wurde in weiterer Folge sogar von den Jurymitgliedern ausdrücklich angesprochen und damit haben beide Institutionen einen wesentlichen Beitrag zum großen Erfolg geleistet. Ich möchte mich ausdrücklich nochmals dafür bedanken .“

Bei der Top City versteht man angesichts dieses Lobes die Kritik von Baumgartner ebenfalls nicht. „Alles, was von uns verlangt wurde, haben wir gemacht“, sagt Top-City-Chef Gottfried Preindl. Sogar Kosten habe man mitübernommen.

Auch Hans Mauracher, Obmann des Tourismusverbandes Kufstein, ist ob der Kritik von Baumgartner „sauer. Das ist eine Frechheit. Wir haben unsere Arbeit gemacht.“ Es sei sogar so gewesen, dass die Jury für den Bereich Tourismus die höchste Punktezahl vergeben habe. Man sei sich nur bei unwesentlichen Punkten nicht einig gewesen, „und wenn wir zum Beispiel bei einem Prospekt mitbezahlen sollen, dann wollen wir auch mitreden“, zeigt Mauracher einen Knackpunkt auf. „Es hat aber nicht an uns gelegen“, stellt er klar.

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Touristisch sei übrigens nur Gold zum Bewerben interessant, „nach der Silbernen fragt niemand“, sagt Mauracher.


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