Leichenfund auf der Costa Concordia: Angehörige erkannten Halskette

Noch ist die Identität des Todesopfers, das von Tauchern geborgen wurde, nicht geklärt. Doch der Ehemann und die Tochter der vermissten Passagierin haben nun Gegenstände, die unweit der Leiche gefunden wurden, identifiziert.

Nach der Aufrichtung der "Costa Concordia" suchen Tauchmannnschaften nach den letzten beiden Vermissten des Unglücks.
© EPA/ENZO RUSSO

Giglio – Angehörige der 50-jährigen Italienerin Maria Grazia Tricarico, einer der beiden Vermissten nach dem Costa-Concordia-Unglück, haben Gegenstände erkannt, die mit den Überresten einer vor zwei Wochen im Wrack des Kreuzfahrtschiffs gefundenen Leiche geborgen worden waren. Der Ehemann und die Tochter der Passagierin erkannten eine Halskette und Schuhe, die unweit der Leiche entdeckt worden waren. Für eine endgültige Bestätigung der Identität müssten die Ergebnisse des DNA-Tests abgewartet werden.

Die Tauchermannschaften hatten zunächst angenommen, dass es sich bei den Überresten um jene des indischen Crew-Mitglieds Ruben Rebello handelt. Der Mann wird nach wie vor vermisst. Bei der Havarie der Costa Concordia waren im Jänner vergangenen Jahres vor der Insel Giglio 32 Menschen ums Leben gekommen. An Bord befanden sich 77 Österreicher, die sich alle retten konnten. (APA)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Schlagworte