Doppelpack läutet Hochzeit ein

Beim 3:0-Heimsieg der Kufsteiner über Schwaz war Markus Unterrainer mit einem Doppelpack gewinnbringender Protagonist: „Ganz so schlecht bin ich auch noch nicht ...“

Von Alex Gruber

Kufsteiner –Die Kufsteiner Form- und Sinnkrise in der laufenden Saison war auch darauf zurückzuführen, dass Markus Unterrainer (auf einmal) nicht mehr regelmäßig traf. Und auch kein anderer. Coach Gregor Hanel macht­e daraufhin aus dem Tor­jäger sogar rundenlang einen Sechser, um ihn gegen die Knappenstädter wieder an vorderst­e Front zu berufen. „Ich habe in meinem ganzen Fußballer­leben ja lange genug vorne gespielt. Wirklich überrascht war ich nicht. Gut, dass dem Trainer was aufgegangen ist“, grinste Unterrainer nach seinen ersten beiden Saisontreffern und den selbst gezählten Westliga-Toren 132 und 133 übers ganze Gesicht. Gut habe das Erfolgserlebnis in der Festungsstadt und im Abstiegskampf letztlich allen getan: „Mir, dem Trainer und dem Verein.“

Nur Unterrainers besser­e Hälfte Lisa wusste gestern im gemeinsamen Heim noch nicht so recht, ob sie sich über die Wiedergeburt ihres Torjägers freuen soll. Denn Coach Gregor Hanel will am kommenden Freitag in Dornbirn (18 Uhr) wohl auf keinen Fall auf den 33-Jährigen verzichten. Dabei stehen im Hause Unterrainer die letzten Hochzeitsvorbereitungen an, am Mittwoch geht’s zum Standes­amt und am Samstag läuten die Kirchenglocken. Mal sehen, wer dem „Unti“ in der kommenden Kalenderwoche mehr den Kopf verdreht – König Fußball oder die hübsche Gattin in spe: „Am Freitag ab 20.30 Uhr kann er sich auf die Hochzeit konzentrieren“, stellt Trainer Hanel lachend fest.

„Es hat in jedem Fall gutgetan, dass sich das Netz wieder gebauscht hat. Ich habe noch nicht genug und es macht Spaß“, stellt Unterrainer vorläufig einmal fest. Wenn er weiter knipsen würde, wäre vieles leichter. Topscorer (4) ist derzeit Mathias Treichl, der gegen Schwaz das 3:0 markierte.

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