ÖFB-Kicker machen sich für Verbleib von Teamchef Koller stark

Vor dem Abflug des ÖFB-Teams zum letzten WM-Quali-Match sprachen sich Fuchs und Co. für Marcel Koller aus. Der Schweizer will erst nach dem Färöer-Spiel über seine Zukunft sprechen. Laut Informationen deutscher Medien soll die beim 1. FC Nürnberg liegen.

Fragen über seine Zukunft blockt Marcel Koller bislang noch konsequent ab.
© Gepa Pictures

Torshavn - Österreichs Fußball-Teamspieler wünschen sich einen Verbleib von ÖFB-Nationalcoach Marcel Koller. Christian Fuchs und Co. verliehen am Sonntag vor dem Abflug von Stockholm nach Torshavn ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Schweizer seinen mit Jahresende auslaufenden Vertrag doch noch verlängern könnte, obwohl die Zeichen wohl eher auf Abschied stehen.

Ich spreche im Namen der ganzen Mannschaft: Jeder würde sich freuen, wenn er bleibt. Wir sollten diesen Weg fortsetzen. Man sieht ganz klar, dass die Tendenz nach oben zeigt und seine Philosophie fruchtet.
Christian Fuchs, ÖFB-Kapitän

Kapitän Fuchs würde eine weitere Zusammenarbeit mit Koller begrüßen. „Ich spreche im Namen der ganzen Mannschaft: Jeder würde sich freuen, wenn er bleibt“, betonte der Niederösterreicher. Laut dem Schalke-Legionär hat die ÖFB-Auswahl unter Koller deutliche Fortschritte gemacht. „Wir sollten diesen Weg fortführen. Man sieht ganz klar, dass die Tendenz nach oben zeigt und seine Philosophie fruchtet. Jetzt einen Bruch zu machen, wäre falsch.“

Auch Andreas Ivanschitz plädierte dafür, mit Koller in die Qualifikation für die EM 2016 zu gehen. „Fakt ist, dass die Mannschaft eine super Entwicklung genommen hat. Wir haben uns über die ganze WM-Qualifikation gut präsentiert. Man sieht, dass etwas vorwärtsgegangen ist. Da wäre es schade, wenn das zu Ende gehen würde.“

Alaba: „Mannschaft hat große Fortschritte gemacht“

Ähnlich äußerte sich David Alaba. „Koller hat sehr gute Arbeit geleistet, die Mannschaft hat große Fortschritte gemacht.“ Allerdings dürfe man sich vor dem Färöer-Match am Dienstag in Torshavn nicht von der Teamchef-Diskussion ablenken lassen. „Wir müssen jetzt versuchen, ruhig zu bleiben und uns auf die Färöer zu konzentrieren“, forderte der Bayern-Legionär.

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Koller selbst ließ sich auch am Sonntag nicht in die Karten blicken. Er werde erst nach dem Dienstag-Spiel über seine Zukunft reden, sagte der 52-Jährige. Die könnte in Nürnberg liegen: Gerüchten aus Deutschland zufolge soll sich Kollers Berater Dino Lamberti mit dem deutschen Bundesligisten schon einig sein und die offizielle Präsentation bereits am Donnerstag erfolgen. (APA)


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