Mindestens 27 Tote bei Bombenanschlägen im Irak

Am Samstag starben demnach bei einem Bombenanschlag auf einen belebten Markt in der Stadt Samarra nördlich von Bagdad mindestens 15 Menschen.

Bagdad - Bei Bombenanschlägen sind im Irak am Wochenende mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Im Süden des Landes wurden am Sonntag mindestens elf Menschen getötet und mehr als 50 verletzt, wie die Polizei mitteilte. Am Samstag starben demnach bei einem Bombenanschlag auf einen belebten Markt in der Stadt Samarra nördlich von Bagdad mindestens 15 Menschen, 21 weitere wurden verletzt. In Tikrit wurde ein Soldat getötet, als eine Bombe am Straßenrand detonierte.

In der mehrheitlich von schiitischen Muslimen bewohnten Stadt Hilla explodierten am Sonntag zwei Autobomben und rissen sieben Menschen in den Tod. In der nahe gelegenen Stadt Kut starben zwei Menschen durch die Explosion von Autobomben. In der Stadt Samawa wurden zwei Personen durch Sprengkörper, die an zwei Fahrrädern angebracht waren, getötet. In Basra an der Grenze zu Kuwait gab es nach den Angaben zwei weitere Autobombenanschläge in einer Einkaufsmeile - 13 Menschen erlitten dabei Verletzungen.

Nach UNO-Schätzungen wurden allein im vergangenen Monat 979 Menschen im Irak getötet - der September gilt damit als einer der blutigsten Monate der vergangenen fünf Jahre. Hintergrund ist der brutale Machtkampf zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen in dem arabischen Land. (APA/dpa)

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