Schulbus in Kärnten 100 Meter abgestürzt: Fünf Kinder verletzt

Zwei Kinder wurden laut Polizei mit schweren Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Auch der 27-jährige Busfahrer erlitt Verletzungen.

St. Veit – Ein neunsitziger Schulbus ist am Dienstag in Klein St. Paul in Kärnten (Bezirk St. Veit) von einer Bergstraße abgekommen und 100 Meter abgestürzt. Laut Angaben des Roten Kreuzes wurden fünf Kinder und der 27-jährige Busfahrer verletzt. Zwei schwerverletzte Kinder (sieben und acht Jahre) wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Die anderen Patienten wurden mit Rettungswägen in Krankenhäuser gebracht.

Der Bus war gegen 13.30 Uhr auf einer Bergstraße in Richtung Oberwietingberg und Saualm unterwegs. Nach dem Absturz über eine steile Böschung blieb der Neunsitzer-Bus in einem Wald hängen, hieß es vonseiten der Polizei. Alle Kinder waren angegurtet. „Es ist auch niemand herausgeschleudert worden“, sagte Walter Schlintl von der Polizei im Bezirk St. Veit.

Ein Kind musste operiert werden

Drei der verunglückten Kinder stammen laut der „Kleinen Zeitung“ aus einer Familie. Die anderen zwei Schüler sind ebenfalls Geschwister. Die beiden am leichtesten verletzten Kinder waren vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Friesach gebracht worden. Die drei übrigen Kinder wurden ins Klinikum Klagenfurt gefahren bzw. geflogen. „Über ihren konkreten Zustand lässt sich derzeit noch keine seriöse Aussage treffen“, sagte eine Klinikum-Sprecherin. Ein schwerverletztes Kind wurde am späten Nachmittag jedenfalls bereist operiert.

Zum Unfallhergang selbst ist erst wenig bekannt. Laut Polizei dürfte der Fahrer einem Reh ausgewichen sein. Die Ermittlungen waren am Nachmittag noch nicht abgeschlossen. Zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, drei Rettungstransportwagen, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. (APA, TT.com)


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