Gemeinde will Infos von Bahn

Von Walter Zwicknagl...

Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Anfang Oktober wurde Achenseebahn-Chef Bernhard Marchi über Nacht von seinem Dienst suspendiert, kurz danach bekam er die fristlose Entlassung. Das fand nun auch in der Marktgemeinde Jenbach, die pro Jahr rund 21.000 Euro in die Kasse der Achenseebahn fließen lässt und Aktien im Wert von 43.778 Euro hält, ihren Niederschlag. „Wir stellen den Antrag auf eine Sondersitzung zum Thema Vorkommnisse bei der Achenseebahn AG. Und das innerhalb von drei Wochen“, formulierte es VBM Andreas Lackner für die SP-Fraktion. Auskünfte sollte dabei die FP-Gemeinderätin Sylvia Schwaiger, die im Aufsichtsrat der Bahn sitzt, geben. „Sollte sie nicht auskunftsbereit sein, sei der Aufsichtsratsvorsitzende Christian Kittl zu laden“, will die SP-Fraktion, die breite Zustimmung dafür bekam.

„Vorstand Marchi wurde in der Hauptversammlung im Juni noch einstimmig entlastet. Der Jahresabschluss war mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers versehen“, ist im Antrag zu lesen. Nun werde Marchi mit Maßnahmen belegt, die sein Handeln kriminalisieren und die öffentliche Meinung rufschädigend beeinflussen könnten. Man habe ein Recht auf Information. Schließlich stehe in der Marktgemeinde auch die Haushaltsplanung 2014 an und ein Investitionsbeitrag müsse beschlossen werden. „Mein Anwalt wird für meine Rechte kämpfen“, sagt Bernhard Marchi der TT in knappen Worten.


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