Hunderennen
Schüchterner Husky Chase will nicht ins Ziel
„Er wollte nicht ins Ziel, weil da so viele Leute stehen“, erklärte Herrchen Michael Adler.
Schmitten – So genau scheint der junge Husky Chase die Regeln des Spektakels am Wochenende im Taunus nicht begriffen zu haben. Zwei Meter vor dem Ziel des Schlittenhunderennens auf dem Großen Feldberg rammt der zweijährige Rüde plötzlich die Pfoten in den Boden. „Los, vorwärts“, schimpft sein Herrchen Michael Adler hinten auf dem Wagen. Chase läuft los - aber in die falsche Richtung. Die beiden anderen Huskys des Gespanns folgen notgedrungen. Adler zieht die Bremse, geht nach vorne zu den Hunden und führt sie durch das Ziel. „Chase ist einfach schüchtern“, erklärt der 49-Jährige. „Er wollte nicht ins Ziel, weil da so viele Leute stehen.“ (dpa)
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