Innsbruck

Zwölfeinhalb Jahre Haft für ungeschickten Bankräuber

Diese Bawag-Filiale hatte der 51-Jährige überfallen. 30 Minuten später wurde er bereits verhaftet.
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Der Überfall auf eine Pradler Bankfiliale im September war die jüngste Straftat eines 34-fach vorbestraften Unterländers. Heute wurde der 51-Jährige zu zwölfeinhalb Jahren Haft und einer Anstaltseinweisung verurteilt.

Innsbruck - Der Überfall auf eine Pradler Bankfiliale am 5. September 2013 hatte für einen Bewohner des Obdachlosenheims in der Innsbrucker Hunoldstraße ein jähes Ende. Der Mann war unmittelbar nach dem Raub von einem Heimmitarbeiter überführt worden. Dieser hatte die Schreckschusspistole des Täters unter dessen Pullover bemerkt. 5500 Euro Beute konnten somit sofort sichergestellt werden.

Am Montag vor dem Landesgericht setzte es für den bereits 34 Mal vorbestraften Mann ein Ende seiner Freiheit mit Schrecken. Der Strafrahmen betrug durch den neuerlichen Rückfall fünf bis 20 Jahre Haft, Richterin Christine Gstrein verhängte über den eingeschränkt zurechnungsfähigen Täter schließlich zwölfeinhalb Jahre Gefängnis. Dazu kommt die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Der Mann wurde von Gerichtspsychiaterin Karin Kramer-Reinstadler als „minderintelligent“ und aufgrund eingeschränkter Sozialkompetenz als gefährlich eingestuft. Der 51-jährige Unterländer muss somit erst in einer Anstalt therapiert werden und kann bei Heilung seine Haftstrafe von 12,5 Jahren antreten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (tt.com)