Kaufhaus Bozen soll kleiner und teurer werden
Bozen – Der Tiroler Investor René Benko macht nach Kritik Zugeständnisse bei seinem geplanten Großkaufhaus in Bozen: Ein neuer Entwurf fällt...
Bozen –Der Tiroler Investor René Benko macht nach Kritik Zugeständnisse bei seinem geplanten Großkaufhaus in Bozen: Ein neuer Entwurf fällt nun kleiner aus, auch die moderne, wellenförmige Fassade muss weichen. Die ursprünglich geplante Architektur von Stararchitekt David Chipperfield sei für eine historisch gewachsene Stadt wie Bozen „viel zu modern“ und wirke „wie ein Alien“, sagte Benko laut stol.it am Montag in Bozen.
Chipperfield hat den Gebäudekomplex mit Einkaufszentrum, Hotel, Wohnungen und Büros daher nochmals umgeplant. Das Shoppingcenter soll nun deutlich kleiner ausfallen. Waren zuvor deutlich mehr als 40.000 qm Fläche geplant, seien es nun nur noch 35.000 qm. Zusätzlich entstehen sollen Grünflächen auf dem Dach und ein „hochwertiger Boulevard“ beim Bahnhofpark.
Benko reichte das neue Projekt am Montag in Bozen ein. Je nach Genehmigung hofft er auf einen Baubeginn im nächsten Jahr. Fertig werden könnte das Kaufhaus Bozen dann binnen drei Jahren ab Baubeginn.
Obwohl es kleiner ausfällt, soll das Kaufhaus-Projekt nun 20 Millionen Euro teurer werden als zunächst budgetiert: 200 Millionen Euro (statt 180) will Benko in das Projekt stecken. 1000 Jobs würden damit neu entstehen, warb Benko am Montag. (wer)
Kommentare