Literatur

Autor Dan Brown versteht, „dass manche Informationen geheim sind“

Der Schriftsteller hegt zwar Sympathien für die Enthüllungen von Edward Snowden. Er zeigt aber auch Verständnis für Geheimnisse der Regierungen.

Miami – Bestseller-Autor Dan Brown hat Verständnis für die Geheimnisse von Regierungen. Er habe Sympathien für Edward Snowdens Enthüllungen, „aber die Wirklichkeit ist, dass manche Informationen aus einem bestimmten Grund geheim sind“, sagte der US-Schriftsteller im Interview der Nachrichtenagentur dpa in Miami.

In Browns Romanen kommt der Symbolforscher Robert Langdon düsteren Kirchen-Geheimnissen und globalen Verschwörungen auf die Spur, so auch im neuesten Werk „Inferno“, das seit Monaten in den Bestseller-Listen steht. Mit seinen Büchern wolle er die Menschen vor allem zum Diskutieren anregen. Ziel sei, dass Menschen sagten: „Ich habe so noch nie darüber nachgedacht“, sagte der Autor.

Auch wenn seine Romane tief in die Welt von Verschwörungstheorien tauchen, sieht sich Brown als Skeptiker. „Ich glaube, dass der menschliche Geist ein physisches Bedürfnis nach dem Gefühl hat, dass jemand die Kontrolle hat.“ (dpa)