Studie

Die Kinder-Traumberufe im Jahr 2013

Event-Manager, Pyrotechniker oder Mode-Stylistin: Die Auswahl an möglichen Berufen ist heutzutage nahezu unendlich. Eine Umfrage zu den Traumberufen von Kindern im Auftrag der LEGO GmbH hat jedoch ergeben: Genau wie ihre Eltern damals wollen viele Kinder heute Mediziner werden. Neu auf der Berufshitliste: Fußballprofi.

München/Wien – Kinder haben bereits ganz genaue Vorstellungen, wie sie später ihr Geld verdienen möchten. Das hat jetzt eine Lego Umfrage von iconKids&Youth zum Thema „Traumberufe von damals und heute“ unter Kindern und deren Eltern ergeben. Die Befragen zeigt sehr deutlich, dass über zwei Drittel der befragten Fünf- bis Neunjährigen ihren Traumberuf bereits gefunden haben.

Die Top 5 Berufe der Mädchen und Buben

Mädchen:

Platz 1: Tierärztin (12,3 Prozent)

Platz 2: Kinderkrankenschwester (7,1 Prozent)

Platz 3: Ärztin, Lehrerin (5,6 Prozent)

Platz 4: Model (4,4 Prozent)

Platz 5: Tierpflegerin (4 Prozent)

Buben:

Platz 1: Fußballspieler (10,7 Prozent)

Platz 2: Polizist (9,9%)

Platz 3: Pilot (8,1 Prozent)

Platz 4: Rennfahrer (7 Prozent)

Platz 5: Feuerwehrmann (6,6 Prozent)

Bei den Kindern auf Platz eins der Berufsrangliste liegt der Tierarzt. Auch bei den Eltern scheint dieser Beruf heute noch auf Rang drei auf. Außerdem üben Karrieren von berühmten Sportlern wie David Alaba auf Kinder heutzutage eine große Faszination aus: Der Beruf Fußballspieler landet neben Polizist auf Platz zwei.

Kinder wollen helfen

Einen weißen Kittel zu tragen und dafür zu sorgen, dass die Menschen wieder gesund werden wünschen sich viele Kinder. Der Beruf Arzt belegt Platz vier im Ranking. Den fünften Rang teilen sich Feuerwehrmann und Kinderkrankenschwester bzw. -pfleger. In den Kindertagen der heutigen Elterngeneration sah die Liste der Berufswünsche ähnlich aus: Auf den ersten Plätzen rangierten auch hier soziale Berufe. Medizin ist also heute wie damals als Berufsfeld sehr beliebt.

„Die Berufswünsche der Kinder stammen vor allem aus Erlebniswelten, die die Kinder auch beim Spielen faszinieren. Aus diesen Welten greifen sie sich dann besonders oft die ‚Helden‘ heraus, also die Personen, die anderen helfen“, sagt Axel Dammer von iconsKids&Youth. (tt.com)