ÖSV-Team vor ersten „Härtetests“ am Stubaier Gletscher
Bei einem Europacup-Bewerb am Donnerstag kommt es zum ersten internationalen Vergleich mit den starken Weltcup-Teams aus Deutschland, Russland und Tschechien.
Neustift im Stubaital – Auch für die Ski-Cross-Athleten des ÖSV gehen die Vorbereitungen auf die Olympia-Saison in die letzte Phase. Ehe am 6./7. Dezember in Nakiska (CAN) die ersten Weltcuprennen auf dem Programm stehen, kommt es für die ÖSV-Equipe auf dem Stubaier Gletscher zum ersten internationalen Vergleich.
Bei einem Europacup-Bewerb am Donnerstag sind auch starke Weltcup-Teams aus Deutschland, Russland und Tschechien mit von der Partie. Am Freitag folgen zudem die österreichischen Meisterschaften ebenfalls mit internationaler Beteiligung.
„Aufgrund der internationalen Konkurrenz sind diese Rennen eine erste Standortbestimmung. Wir haben uns gut und intensiv auf die Olympia-Saison vorbereitet. Jetzt gilt es, die Dinge, die wir uns hart erarbeitet haben, auf der Piste umzusetzen“, sagte ÖSV-Cheftrainer Gerold Posch. Mit den Tirolern Andreas Matt, Christoph Wahrstötter und Thomas Zangerl sowie den Oberösterreicherinnen Andrea Limbacher, Christina Staudinger und der Steirerin Katrin Ofner ist das komplette ÖSV-Weltcupteam dabei. Limbacher tastet sich nach einer Knieverletzung im Jänner dieses Jahres wieder langsam heran und wird wohl nur ein Rennen bestreiten.
„Andrea ist auf einem guten Weg. Wir werden bei ihr aber sicher nichts überstürzen, sie wird mit ziemlicher Sicherheit auch auf den Weltcup in Nakiska verzichten“, sagte Posch. Bis zum Saisonhöhepunkt mit Olympia in Sotschi im Februar hat sie aber noch genug Zeit. Trainingsrückstand hat auch noch Zangerl nach einer Rückenverletzung im Sommer. (APA)
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