Fünf Österreicher in der Elite
Beim Elite Report holte die Schoellerbank Platz eins der besten Vermögensverwalter.
München, Innsbruck –In der Münchner Residenz wurden die begehrten Elite Report Awards vergeben, mit denen das deutsche Handelsblatt die besten Vermögensverwalter im deutschen Sprachraum auszeichnet. Auf Herz und Nieren bewertet werden die Institute dabei im größten und umfangreichsten Branchentest von den Kunden. Zur Preisverleihung waren die besten 43 von insgesamt 342 getesteten Vermögensverwaltern geladen. Ausgezeichnet wurden insgesamt 32 Häuser aus Deutschland, fünf aus Österreich und je drei aus der Schweiz und Liechtenstein. Österreich hat damit erstmals die früher so erfolgsverwöhnten Schweizer überholt.
Mit jeweils 736 von 800 möglichen Punkten landeten insgesamt sieben Vermögensverwalter ex aequo auf Platz eins, darunter auch die Schoellerbank, die damit Österreich-Sieger ist. Mit 510 Punkten wurde das Bankhaus Jungholz Dritter in der Österreich-Tabelle, bekam aber wie die Volksbank (Zweiter) und Hypo Vorarlberg (Vierter) die höchstmögliche Bewertung „Summa cum laude“. Mit dem zweitbesten Wert „Magna cum laude“ wurde der Raiffeisenverband Salzburg ausgezeichnet.
Die Schoellerbank sieht sich mit zwölf Standorten (darunter auch Innsbruck) als einzige Privatbank, die flächendeckend in allen Bundesländern vertreten ist. Insgesamt werden 8,6 Mrd. Euro von 22.400 Kunden verwaltet, sagen Vorstand Franz Witt-Dörring und Tirol-Chef Mario Bernardi. Angesichts von Tiefstzinsen sei gute Vermögenverwaltung wichtiger denn je. Wer Erträge über der Inflation haben wolle, müsse in gute Aktien gehen, so Witt-Dörring. Dann seien auch weiterhin gute Ertragschancen gegeben, aber eben mit höherem Risiko. Kunden sollten ab 150.000 Euro aufwärts verfügbar haben, idealer für eine breit gestreute Veranlagung seien Vermögen ab 400.000 Euro.
Beim Netto-Geldvermögen pro Kopf führt die Schweiz mit 141.895 Euro, gefolgt von den USA mit 100.710 Euro und Japan mit 83.610 Euro. Dahinter folgen Belgien, Holland und Kanada. Österreich ist mit 41.985 Euro auf Platz 16 und damit einen Rang vor Deutschland. (va)
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