Bilanz des Sommers ist erfreulich
Lienz – Die Sommersaison 2013 stand im Zeichen von vielen Ereignissen, die die touristische Situation in Osttirol maßgeblich beeinflusst hab...
Lienz –Die Sommersaison 2013 stand im Zeichen von vielen Ereignissen, die die touristische Situation in Osttirol maßgeblich beeinflusst haben. Allen voran der Felssturz und die damit verbundene Sperre der Felbertauernstraße. Aber auch klimatische Katastrophen, wie die Hochwasserlage in den für Osttirol so wichtigen Bundesländern Oberösterreich und Niederösterreich führten zu erschwerten Bedingungen für die heimische Tourismuswirtschaft. Durch das Zusammenwirken aller Tourismusakteure und finanzielle Zuwendungen seitens des Landes konnte die Sommersaison 2013 erfreulicherweise mit nur einem leichten Minus von 1,26 % (das sind 13.163 Nächtigungen) gegenüber dem Topsommer 2012 abgeschlossen werden.
Immer mehr Tourismusregionen und Tourismusexperten sprechen von Wertschöpfung als Erfolgsindikator für eine Destination – und nicht wie bisher von absoluten Nächtigungs- und Ankunftszahlen. Der Grund liegt auch bei der Sommerbilanz 2013 für Osttirol auf der Hand. So konnte im Qualitätstourismus um 7,63 Prozent zugelegt werden. Sicherlich spielen hier die neuen Qualitätsbetten eine große Rolle, aber auch ohne diese ist eine Steigerung von noch rund 2,5 % zu verzeichnen. Erfreulich ist der Anstieg bei den italienischen Gästen (um 7,11 % mehr Ankünfte, rund 10 % mehr Nächtigungen).
„Alles in allem hat sich der Osttiroler Tourismus trotz der externen Ereignisse gut entwickelt und ist weiterhin auf einem guten Kurs“, erklärt Marketingleiter Bernhard Pichler. (TT)
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