Top-Jobs bei Stadtwerken vergeben
Die Nachfolge von Franz Mayer bei Kufgem und Stadtwerken ist entschieden: Die neuen Chefs arbeiten bereits im Unternehmen.
Kufstein –Seit über 20 Jahren leitet Franz Mayer die Geschäfte der Stadtwerke Kufstein und ihrer Tochter Kufgem-EDV. Für eine geordnete Übergabe zu seiner Pensionierung am 31. März 2015 wurden bereits jetzt die Weichen gestellt – vorgestern Abend fixierte die Generalversammlung (ident mit dem Gemeinderat) für beide Unternehmen seine Nachfolger. Die künftigen Geschäftsführer sind keine Unbekannten. Die kaufmännische Geschäftsführung der Stadtwerke übernimmt Wolfgang Gschwentner (47). Als kaufmännischer Prokurist leitet er seit elf Jahren die Verwaltung und ist auch als Geschäftsführer der Energie West, einem Einkaufsverbund der Tiroler Energieversorger, tätig. Mit Ing. Markus Atzl (57) wird auch die technische Geschäftsführung aus den eigenen Reihen nachbesetzt. Markus Atzl ist ebenfalls seit elf Jahren technischer Prokurist und zusätzlich als Geschäftsführer in der BioEnergie Kufstein tätig.
Auch beim Tochterunternehmen Kufgem, einem Tochterunternehmen, wird nach der Pensionierung von Mayer der Chefsessel frei – diesen übernimmt Christian Mayer. Der 36-jährige Kufsteiner wechselte 2006 zu Kufgem und übernahm ab 2008 leitende Funktionen.
Ein Personalberatungsunternehmen hat diese drei Positionen österreichweit ausgeschrieben. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden unter den zahlreichen Bewerbungen die neun aussichtsreichsten Kandidaten bestimmt, welche sich vergangene Woche vor einem zwölfköpfigen Gremium einem Hearing stellten.
Aufsichtsratsvorsitzender Hans Georg Assenmacher zur Auswahl: „Die Stadtwerke und Kufgem haben sich in den vergangenen Jahren zu zwei strategisch wichtigen und wirtschaftlich konstant wachsenden Unternehmen in der Region entwickelt. Da sich auch für die Zukunft eine weitere positive Entwicklung abzeichnet, haben wir uns für eine je Gesellschaft eigenständige Geschäftsführung ausgesprochen. Die drei langjährigen Führungskräfte garantieren Stabilität und eine kontinuierliche Weiterentwicklung.“ (TT)
Kommentare