Verkehr

Skibus in Kitzbühel feiert seinen 40. Geburtstag

Millionen Wintersportler nutzten das Angebot in den vergangenen vier Jahrzehnten. Als Neuheit gibt es die Abfahrtszeiten am Handy.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Mit dem Bus oder der Bahn zum Skivergnügen – in Kitzbühel quasi ein alter Hut. Schon seit 40 Jahren gibt es hier die Zusammenarbeit von ÖBB-Postbus und der Bergbahn Kitzbühel. „Es ist ein Baby, das immer jünger wird. Es wird immer moderner und attraktiver“, sagt Josef Burger, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel im Rahmen einer kleinen Jubiläumsfeier.

Und für ihn und sein Gegenüber, Wolfram Gehri, Regionalmanager der ÖBB-Postbus Region West, sind die 40 Jahre des Bestehens auch ein Zeichen der guten Zusammenarbeit. „Ein System ist immer nur so gut wie die handelnden Personen und das hat hier offensichtlich 40 Jahre lang gut funktioniert“, sagt Gehri. Für ihn und sein Unternehmen ist der Skibus in Kitzbühel ein nicht unwesentlicher Beitrag zum Erfolg. „Wir lassen uns den Skibus ordentlich was kosten. Aber immer im Sinne des Kunden“, sagt Burger. Rund 900.000 Euro bezahlt die Bergbahn Kitzbühel für einen Skibus-Takt zwischen Westendorf und St. Johann.

Im ersten Winter 1973/74 haben die Postbusse 144.000 Kilometer abgespult und 900.000 Gäste transportiert. Im vergangenen Winter waren es eine Million Fahrgäste und 220.000 Kilometer. Täglich nützten im Schnitt 9800 Wintersportler das Angebot. „Wenn man das umrechnet, wären es wohl so an die 7000 Pkw pro Tag mehr, die in das Skigebiet Kitzbühel fahren würden“, sagt Gehri.

Das Angebot soll nun aber noch attraktiver werden. Bereits zu Hause können die Wintersportler in Echtzeit sehen, wann bei ihnen in der Nähe der nächste Skibus fährt oder auch der nächste Streifzug, wie die Skizüge genannt werden. „Natürlich geht das auch mit unserer mobilen Version für Smartphones. So können unsere Gäste sogar am Berg sehen, wann im Tal ihr nächster Bus fährt“, schildert Christoph Hirnschall, Marketing-Chef der Bergbahn Kitzbühel. Dank gratis drahtlosem Internet im nahezu ganzen Skigebiet fallen für den Nutzer auch keine Kosten an.

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