Tiroler Technologie für Olympia-Pisten in Sotschi
Sterzing, Telfs, Sotschi – Die Olympischen Spiele im russischen Sotschi sind für viele heimische Unternehmen ein gutes Geschäft. Wenn die Sk...
Sterzing, Telfs, Sotschi –Die Olympischen Spiele im russischen Sotschi sind für viele heimische Unternehmen ein gutes Geschäft. Wenn die Skirennläufer demnächst über die neuen Pisten flitzen werden, macht das auch Technologie aus Tirol und Südtirol möglich. Denn der Sterzinger Seilbahnriese Leitner lieferte mit seiner Tochter Prinoth 62 Pistengeräte nach Sotschi. Darin enthalten sind auch Teile aus dem Produktionswerk in Telfs. Insgesamt belief sich der Auftrag für Prinoth auf 15 Millionen Euro. Das Unternehmen entsendet auch zwei professionelle Pistenraupenfahrer ins Austragungsgebiet Rosa Khutor, die gemeinsam mit den Russen die Olympia-Abfahrten präparieren werden.
In Summe beträgt das Exportvolumen österreichischer Firmen bei den Winterspielen 2014 rund 1,3 Milliarden Euro. Tiroler sind einige an Bord. So lieferte etwa die Swarco AG die Tunnelausstattung, die Tiroler Röhren bauten Rohre zur Beschneiung der Olympia-Pisten. Die ILF Beratende Ingenieure waren für den Masterplan des Winterkurorts Rosa Khutor zuständig. Die Köck + Bachler GmbH stattete Gastronomiebetriebe aus, während die Sunkid Skilift-Fördertechnik GmbH rund um Sotschi mit ihren Anlagen aktiv ist. Ebenfalls mit dabei: GE Jenbacher, die Gasmotoren, Generatoren und Wärmekraftzentralen in die russische Olympia-Region brachte. (wer)