Innsbrucks Ausgaben für Mietzinsbeihilfe steigen weiter
Innsbruck – Steigende Mietpreise machen das Wohnen in der Landeshauptstadt für viele Menschen zu einem Luxusgut. Eine Tatsache, die die aktu...
Innsbruck –Steigende Mietpreise machen das Wohnen in der Landeshauptstadt für viele Menschen zu einem Luxusgut. Eine Tatsache, die die aktuellen Zahlen des städtischen Referates für Wohnbauförderung, die gestern Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (FI) präsentierte, unterstreichen. Demnach sind die Ansuchen für Mietzinsbeihife heuer im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 Prozent angestiegen – insgesamt sind rund 8800 Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe eingegangen. Laut Hochrechnung zeichnet sich damit 2013 auch ein Anstieg der Ausschüttung an Beihilfen in derselben Größenordnung ab. Die gesamte Beihilfensumme in Innsbruck beläuft sich auf fast 17 Millionen Euro, 30 Prozent – etwa 5 Millionen Euro – trägt die Stadt Innsbruck, 70 Prozent kommen vom Land Tirol. Für das kommende Jahr erwartet das Referat Wohnbauförderung einen weiteren Anstieg der Anträge auf Mietzinsbeihilfe.
Leicht rückläufig ist hingegen die Anzahl der Fälle, mit denen sich die Schlichtungsstelle 2013 auseinandergesetzt hat. Allerdings komme es – was die verfahrenseinleitenden Begehren und die wohnrechtlichen Beratungen betrifft – zu einem vermehrten Arbeitsaufwand, wie Referentin Daniela Immitzer erklärt. Weil qualifiziertes Personal schwer zu finden ist, mussten außerdem die Bürozeiten reduziert werden.
Von den heuer 215 eingeleiteten Verfahren in Mietrechtsangelegenheiten wurde der überwiegende Teil im Sinne der Mieter entschieden. (TT)