Justiz und Kriminalität

Liebhaberin Erpressung vorgespielt

Innsbruck – Ein Tiroler Unternehmer musste sich gestern am Landesgericht wegen angeklagter Erpressung verantworten. Die Umstände des Falls w...

Innsbruck –Ein Tiroler Unternehmer musste sich gestern am Landesgericht wegen angeklagter Erpressung verantworten. Die Umstände des Falls waren dabei mehr als ungewöhnlich. Hatte der verheiratete Mann doch ein Techtelmechtel mit einer ebenso liierten Bekannten angefangen. Die heiße Liebe erlosch jedoch ebenso schnell, wie sie angefangen hatte, und hatte nicht nur verbal einen unschönen Schluss.

Wochen später hatte der Unternehmer nämlich der Frau angedeutet, dass er von einem Mitwisser erpresst werde. 5000 Euro sollten fließen, ansonsten würden die Ehepartner vom Seitensprung erfahren – und da sollte eben auch die Frau als zweite Beteiligte die Hälfte des Betrages aufbringen.

Die 5000 Euro hatte der Unternehmer aber in Wahrheit freiwillig für seine ohnehin schon mürrische Partnerin aufgewendet – von Erpressung also keine Spur. Gezahlt hatte die Ex aber ohnehin nicht. Dies alles und weitere Peinlichkeiten wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Der Richter sah in der Sache letztlich nur einen versuchten Betrug. Zur Hälfte bedingte 10.500 Euro Geldstrafe ergingen nicht rechtskräftig. (fell)

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