Besserer Schutz gefordert

15. Jänner 2014, 19:30 Uhr,...

In Obertilliach und dem Lesachtal kommt es immer wieder zu Stromausfällen, wenn Bäume auf die Masten stürzen. So dramatisch wie zu Weihnachten 2013 war es aber noch nie.Foto: Brunner

Von Verena Hofer

Kössen –Im Gespräch bleiben und Aufmerksamkeit auf ihre Probleme lenken, das versucht derzeit die Bürgerinitiative „Sicherer Hochwasserschutz“ in Kössen. Auch eine Fahrt nach Wien zur ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ wurde nicht gescheut, um auf die Umsetzung der geplanten Schutzbauten zu drängen.

Die ersten Pläne für den erweiterten Hochwasserschutz liegen bereits vor. Kommenden Herbst, in der Niedrigwasserperiode, soll mit den Bauarbeiten entlang der Großache begonnen werden. Die Fertigstellung der Baustufe drei ist für Ende 2015/2016 geplant. Insgesamt liegen die Investitionen bei rund 17 Millionen Euro. Diese werden zur Hälfte vom Bund, 40 Prozent vom Land und die restlichen zehn Prozent von der Großachengenossenschaft übernommen, wo die Kössener sechs Prozent davon bezahlen müssen. Eine weitere Maßnahme zur Sicherheit ist aus Sicht der Kössener Bürgerinitiative, Retentionsflächen im Hagertal zu schaffen. Eine Studie wird derzeit ausgearbeitet, in den kommenden Tagen soll diese im Land vorliegen.

Zur Diskussion um die Schutzbauten wird morgen in das Veranstaltungszentrum Kaiserwinkl geladen. Beginn ist um 19.30 Uhr. Unter der Moderation von Chefredakteur Mario Zenhäusern diskutieren Hubert Steiner, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft im Land, und Bürgermeister Stefan Mühlberger. Mit auf dem Podium ist auch ein Mitglied der Aktionsgemeinschaft Hagertal.


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