Polizeigewerkschaft traf Mikl-Leitner zu Aussprache

Bei dem Treffen bezüglich der Schließung von Polizeidienststellen sei der Zeitplan konkretisiert worden, sagte Polizeigewerkschaftschef Greylinger.

Wien – Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat Montagnachmittag Polizeigewerkschaftschef Hermann Greylinger zu einer Aussprache in Sachen Schließung von Polizeidienststellen getroffen. Dabei sei zumindest der Zeitplan konkretisiert worden, berichtete dieser nach dem Treffen auf Anfrage der APA. Zugesichert sei auch worden, dass es keinen Abbau beim Personalstand geben werde.

„Wirklich viele neue Erkenntnisse haben wir nicht“, spielte Greylinger auf die noch ausständige Liste der zu schließenden Inspektionen an. Erst Mitte Februar solle eine solche vorliegen. Wie angekündigt werde bis dahin der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, die Landespolizeidirektionen besuchen, um dort die Ziele abzustecken.

Da das Innenministerium auch auf einige Gewerkschaftsforderungen eingegangen sei, könne die Personalvertretung mit den Plänen des Ministeriums nun „ein bisschen besser leben“, so Greylinger. Neben der Zusicherung, den Personalstand zu halten, sollen auch Verluste bei Führungskarrieren durch sogenannte „Fachkarrieren“ kompensiert werden. (APA)

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