Mit langer Wunschliste nach Wien

Von Matthias Reichle...

Von Matthias Reichle

Landeck –„Ich habe versprochen, dass ich die Nähe zu den Menschen im Bezirk suchen werde“, betont Liesi Pfurtscheller (ÖVP). Die frischgebackene Nationalrätin aus Reutte hat ihren Dienst in Wien begonnen und will auch die Nachbarregionen Imst und Landeck stark vertreten. In welchen Ausschüssen sie dabei tätig sein wird, das stehe nun fest: im Verkehrs- und Infrastrukturausschuss, im Kulturausschuss sowie im Gleichbehandlungs- und Menschenrechtsausschuss. Darüber hinaus wurde Pfurtscheller zur Menschenrechtssprecherin der ÖVP ernannt.

Besonders beim Verkehr sei ihr im Wahlkampf schnell klar geworden, dass das ein Thema ist, welches alle drei Bezirke stark betreffe, erklärt die Nationalrätin.

In diesem Bereich hatte VP-Bezirksobmann Toni Mattle auch gleich mehrere Wünsche – zum Beispiel zu den Dauerbrennern Fernpass und Tschirganttunnel. Er sprach aber auch den Ausbau des Arlbergtunnels mit einer zweiten Röhre sowie den zweigleisigen Ausbau der Bahn ab Ötztal-Bahnhof an. Und er forderte eine bessere Anbindung des Oberen und Obersten Gerichts mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Fendels sei eine Gemeinde, die bisher gar nicht versorgt werde.

Beim Fernpass- und Tschirganttunnel verwies Pfurtscheller auf eine Studie, die vom Land in Auftrag gegeben wurde, um zu prüfen, wie sich die beiden Bauten auf das Verkehrsaufkommen auswirken würden. Die Befürchtung sei, dass die Lkw-Belastung massiv ansteigt, sollte die 7,5-Tonnen-Beschränkung fallen. Mattle warnte davor, dass die Fernpass-Reschen-Verbindung keine Transitroute werden dürfe. Besonders einsetzen will sich Pfurtscheller auch gegen die Schließung von Postämtern. „Den Damen und Herrn von der Post in Wien sei oft nicht klar, in welcher Lebenssituation wir uns hier befinden.“ Hier tue Aufklärungsarbeit not.

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Künftig will Pfurtscheller einmal im Monat einen Sprechtag in Landeck abhalten.


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