Polizei sucht nach Opfern von Smartphone-Betrug

Drei Männer wurden in Köln festgenommen. Auch Österreicher sollen unter den Opfern sein. Die Polizei bittet nun Geschädigte, sich zu melden.

Symbolbild.
© TT/Alina Parigger

Köln/Wien - Die deutsche Polizei hat in der vergangenen Woche drei Männer festgenommen, die verdächtigt werden, via Internet hunderte gutgläubige Käufer von Smartphones betrogen zu haben. Die Geschädigten erhielten entweder keine Ware oder ein billiges Plagiat. Insgesamt 700.000 Euro konnten die Kriminellen auf diesem Wege erschleichen. Auch Österreicher sollen unter den Opfern sein.

Laut „Kurier“ (Donnerstagausgabe) gaben die Betrüger als Adresse ihres angeblichen Handyshops eine Adresse in Wien-Leopoldstadt an, an der sich ein Schuhgeschäft befindet. Laut Kölner Polizei hatten die Täter über die mittlerweile nicht mehr verfügbare Webseite „christmashandy.com“ aktuelle Smartphone-Modelle zu einem außergewöhnlich günstigem Preis angeboten. Über einen „Strohmann“ wurde ein Konto bei einer Bank in Köln eröffnet, dass als Bankverbindung für die Homepage diente.

Drei Verdächtige festgenommen

Nachdem eine erste Anzeige vorlag, veranlassten die Beamten eine Sperrung des Kontos und sicherten so mehr als 100.000 Euro. Vergangenen Freitag nahm die Polizei drei Verdächtige in Köln fest, eine 39-jährige Frau, einen 31-jährigen türkischen Staatsbürger und einen 50 Jahre alten Griechen. Die Verdächtigen befinden sich in Haft.

Die Polizei geht von mehr als 600 Geschädigten in Deutschland sowie im europäischen Ausland aus, auch die österreichische Polizei ist mit dem Fall befasst.

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Personen, die durch den Betrug ebenfalls geschädigt wurden, werden ersucht, dies der Polizei zu melden. Anzeige kann direkt bei der zuständigen Dienststelle St. Veit an der Glan (Tel.-Nr. 059133/2120) oder bei jeder anderen Polizeiinspektion eingereicht werden. (APA/tt.com)


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