New York zahlt festgenommenen Demonstranten 18 Millionen Dollar

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit einigten sich die Stadt New York und die Beteiligten einer Massenklage.

Symbolbild.
© BRIAN BLANCO

New York – Nach jahrelangem Rechtsstreit zahlt die Stadt New York Hunderten Demonstranten insgesamt 18 Millionen Dollar (13 Millionen Euro), weil sie bei Protesten gegen einen Parteitag der Republikaner festgenommen worden waren. Die außergerichtliche Einigung zwischen der Stadt und den Beteiligten einer Massenklage bedeute kein Schuldeingeständnis, hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Polizei hatte am Rande des Parteitags der Republikaner, bei dem George W. Bush im Jahr 2004 als Kandidat für eine Wiederwahl als US-Präsident nominiert worden war, Hunderte Demonstranten festgenommen. 1.800 Betroffene schlossen sich einer Massenklage gegen die Festnahmen an, weil sie ihre Bürgerrechte verletzt sahen.

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