Fiat Freemont Park Avenue: Luxus, Raum, Allrad

Fiats Top-Modell ist ein SUV. Der Erfolg des Freemont gibt den Italienern recht. Jetzt folgte die Luxus-Version des US-Italieners.

Von Reinhard Fellner

Innsbruck –Dieses Monat überraschte Fiat mit der Komplettübernahme von Chrysler. Automobile Juwelen, wie die Marke Jeep oder der Dodge Journey, waren für die Italiener dabei. Das SUV-Crossover wurde nach tiefgreifender Überarbeitung in Europa kurzerhand vom Dodge zum neuen Fiat-Spitzenmodell Freemont – und zu vollem Erfolg. Mit Front- und Allradantrieb ist er erhältlich. Der 4x4 ist ein System mit elektronischer Steuereinheit, die die Bodenhaftung aller Räder überprüft und gegebenenfalls einen Teil der Antriebskraft von der Vorder- auf die Hinterachse umleitet. Dabei arbeitet es mit dem ESP- und dem Traktionskontrollsystem. Auf trockenem Asphalt fährt der Freemont somit immer kraftstoffsparender als Fronttriebler, bei Schlupf verwandelt sich der AWD aber in einer Sekunde in einen souveränen Allradler. Das passiert alles unbemerkt vom Fahrer.

Die Technik

Motor: Vierzylinder-Diesel

Hubraum: 1956 ccm

Drehmoment: 350 Nm bei 1750 U/min

Leistung: 125 kW/170 PS

L/B/H: 4888/1878/1745 mm

Gewicht: 2004/2583 kg

Kofferraumvolumen: 136/758/1461 l

Tankinhalt: 78 l

Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h

0 – 100 km/h: 11,1 Sekunden

Verbrauch: 8,4 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Allradantrieb

Preis: (Park Avenue AWD) 40.600 Euro

CO2-Emission: 194 g/km

Der lümmelt ohnehin lieber in den bequemen Ledersitzen (Serie ab Lounge) und genießt das opulente Platzangebot des Innenraums. Dabei schweift das Auge über hochwertige Materialien und das riesige Multimediadisplay.

Dies alles und noch mehr hatte natürlich die zum TT-Test angerollte neue Luxus-Version „Park Avenue“ an Bord. Sie gibt es nur mit dem 170-PS-Diesel. Das Zusammenspiel zwischen dem 350 Newtonmeter-Aggregat und der gemütlichen Sechsgang­automatik massiert die Nerven. Kraftvoll geht der Komfortantrieb zu Werke. Schließlich soll sich der Freemont als begabter Reisewagen auch mit sieben Personen an Bord noch fortbewegen.

Apropos Heckraum: Hier kann alles geklappt und geschoben werden. Die dritte Sitzreihe versinkt eben im Fahrzeugboden. Genial die riesigen, im rechten Winkel öffnenden Hecktüren, praktisch die ausklappbaren Kinderkissen in der zweiten Sitzreihe. Charakteristisch für den Park Avenue sind die riesigen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen in Chrom-Finish. Neben weiteren Chrom-Applikationen begeistert Hintensitzende der teuerste aller Fiats mit einem DVD-Videopaket samt Bildschirm am Dachhimmel. Das alles gibt es für 1600 Euro Aufpreis zum Lounge (39.000 Euro). Fünf Jahre Garantie bei Fiat-Finanzierung haben alle.

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