Verwirrter Bankräuber drohte in Wien mit Bombe

Der Täter ließ einige Scheine auf dem Kassenpult liegen. Auch die vermeintliche Bombe blieb in einem Koffer zurück.

Wien – Ein verwirrter Bankräuber hat am Freitagnachmittag nicht nur die Angestellten des Geldinstituts in der Alser Straße 23 geschockt, sondern auch für einen veritablen Stau gesorgt. Da er die vermeintliche Bombe in der Filiale der Erste Bank zurückgelassen hatte, wurde die Umgebung großräumig gesperrt, bis der Entschärfungsdienst der Polizei gegen 15.30 Uhr Entwarnung geben konnte.

Der stark vermummte und mit einer Sonnenbrille maskierte Mann hatte die Bank um 13.47 Uhr betreten. Er legte an der Kassa einen Zettel mit der Anweisung „Geld her - Vorsicht Bombe“ vor und sprach seinen Befehl auch aus. Als er das Geld an sich raffte, fiel ihm ein Teil der Beute aus seinem Sackerl, die er dann ebenso wie den Rest der Scheine auf dem Kassenpult liegen ließ. Sein Vorgehen kam den Angestellten dabei merkwürdig vor.

Der Mann verließ anschließend das Geldinstitut, ließ aber die vermeintliche Bombe in einem Koffer zurück. Von der Polizei wurde das Gebäude geräumt und der Bereich Alser Straße bei der Spitalgasse gesperrt. Erst nach einiger Zeit konnten die Spezialisten des Entschärfungsdienstes beruhigen: Die Drohung des Kriminellen hatte sich wortwörtlich als leer herausgestellt, in dem Koffer befand sich nichts. Der Räuber wurde bei dem Coup von den Überwachungskameras gefilmt. (APA)

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