Schwere Unwetter wüteten in Norditalien: Dörfer evakuiert

In der Region Emilia Romagna trat der Fluss Secchia über die Ufer. Neue Erdrutsche wurde in Ligurien gemeldet, heftige Niederschläge mit Hagel setzten Genua zu.

Eine überflutete Straße nahe Nuoro im bergigen Zentrum Sardiniens.
© EPA

Rom - Schwere Unwetter haben auch am Sonntag in Norditalien gewütet. In der Region Emilia Romagna trat der Fluss Secchia unweit der Stadt Modena über die Ufer. Einige Dörfer mussten evakuiert werden. Die Bewohner eines Altersheims nahe Modena mussten aus Sicherheitsgründen das Gebäude verlassen. Einige Senioren wurden mit Hubschraubern von den Rettungsmannschaften weggebracht.

Neue Erdrutsche wurde in Ligurien gemeldet, heftige Niederschläge mit Hagel setzten Genua zu. Wegen eines Erdrutsches kam es zu einer zweistündigen Unterbrechung auf der Straße zwischen Ventimiglia und Frankreich. Für den Bahnverkehr gab es in Ligurien weiterhin Probleme, nachdem am Freitag ein Zug wegen eines Erdrutsches in Andora entgleist war. Weitere Niederschläge werden bis Montag erwartet.

Unwetter und starker Wind sorgte auch in der süditalienischen Region Kampanien für Probleme. Die Fährenverbindung zwischen Neapel und den Inseln Capri, Ischia und Procida wurde wegen des starken Schirokko-Windes unterbrochen. (APA)


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