Lucile: Polizei wartet auf Spurenanalyse

Kufstein – Auch am Wochenende beschäftigte der Mordfall Lucile in Kufstein die Polizei. So ist die Flut der Hinweise nach der Veröffentlichu...

Spurensicherung am Fundort der Toten.
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Kufstein –Auch am Wochenende beschäftigte der Mordfall Lucile in Kufstein die Polizei. So ist die Flut der Hinweise nach der Veröffentlichung des Phantombildes nicht abgerissen: „Die Beamten sind derzeit und in den nächsten Tagen dabei, diesen Hinweisen nachzugehen und zu schauen, ob eine heiße Spur dabei ist“, sagt Walter Pupp, Chef des Landeskriminalamtes.

Gleichzeitig warten die Ermittler mit Spannung auf das Ergebnis der Spurenauswertung, mit der derzeit die Experten der Innsbrucker Gerichtsmedizin beschäftigt sind. „Wir rechnen damit, dass das Ergebnis zwischen Anfang und Mitte der Woche vorliegen wird“, glaubt Pupp. Die Spuren konnten größtenteils an der Leiche der französischen Studentin Lucile K. sichergestellt werden. Im Idealfall ist ein DNA-Partikel dabei, mit dessen Hilfe ein Verdächtiger identifiziert werden kann.

Wie berichtet, wurde die 20-Jährige in der Nacht zum vergangenen Sonntag auf der Kufsteiner Innpromenade von einem Unbekannten getötet. Der Täter schlug mit einem harten stumpfen Gegenstand mehrfach auf den Kopf des Opfers ein.

Das Motiv ist nach wie vor unklar. Da Hinweise auf ein Sexualdelikt oder eine Beziehungstat fehlen, bleibt eigentlich nur ein Raubmord. Dafür spricht auch, dass seit dem Tod der Studentin ihre Handtasche und das Handy verschwunden sind. Dagegen spricht die Brutalität, die bei einem Gelegenheitsraub eher untypisch ist. (tom)


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